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      IG Metall sagt Arbeitgebern den Kampf an

      Die Zeichen stehen auf Sturm. 2 Verhandlungsrunden in der Metall- und Elektroindustrie sind bereits ohne Ergebnis geblieben. Heute hat in Augsburg die 3. Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Vertretern der Gewerkschaft IG Metall Begonnen. Sollte auch diese zu keinem Ergebnis führen, könnte es bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag zu ersten Warnstreiks kommen. So der Stand heute Vormittag. Wie ernst es die Arbeitnehmervertreter meinen haben sie heute bei einer Großdemonstration gezeigt. Auch die Region um Ingolstadt war stark vertreten, auf der Straße UND am Verhandlungstisch.

      Bisher keine Angebote

      Die Gewerkschaft hatte bereits im Frühjahr ihre Forderungen auf den Tisch gelegt. 8 Prozent mhr Lohn auf eine Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitnehmer hatten dieses Angebot bisher abgelehnt.

      Seit Donnerstag Vormittag liegt ein Angebot seitens der Arbeitgeber vor: eine Steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3000 Euro auf eine Laufzeit von 30 Monaten. Johann Horn hat in der Zwischenzeit auf die Nachricht reagiert. In einem Statement auf der Internetseite der IG Metall sagt er: 

      “Dieses Angebot ist eigentlich gar kein Angebot, weil die Arbeitgeber auf unsere Forderung nach 8 Prozent mehr Geld überhaupt nicht eingehen. (…) Nun bleibt uns keine Wahl, wir müssen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Mit Ablauf der Friedenspflicht in der Nacht auf Samstag beginnen wir in Bayern mit Warnstreiks.”  

      In den anderen Tarifgebieten laufen am Donnerstag und Freitag noch Verhandlungen. 

       

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